Iridologie
gemalt von Franziska Leicht

Augendiagnose was ist das?


Eine solide Diagnoseform oder Hellsehen?


Durch Betrachten der Regenbogenhaut des Auges sind Rückschlüsse auf Krankheiten möglich.

 

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Geschichte der Irisdiagnostik

Schon in der Antike und in der traditionellen chinesischen Medizin wurden Vorläufer der Irisdiagnostik in die Krankheitserkennung mit einbezogen. Wesentlich weiterentwickelt wurde die Irisdiagnostik um 1880 vom ungarischen Arzt Ignatz von Pezcely, der die erste irisdiagnostische Karte erstellte.


Was ist Iridologie?

Wenn Menschen gefragt werden, was sie an einer attraktiven Person zuerst bemerken, geben sie eine der folgenden Antworten. Einige bemerken zuerst den Gang oder die Bekleidung. Andere bemerken den Duft eines Parfüms, weitere bemerken den Typ der Figur oder die Farbe und den Stil der Frisur. Auch wenn ein Mensch durch sein Äußeres sehr attraktiv auf Sie wirkt, schauen Sie ihm in die Augen, das sind nämlich die Fenster in seine Seele. Sehen wir den Menschen in die Augen, erkennen wir, ob sie lügen, ob sie erzürnt oder verliebt sind. Oft können wir auch sagen, ob sie müde sind oder sich nicht wohl fühlen, weil die Augen eines Menschen, der gesundheitlich nicht bestens daran ist, matt sind und das gewohnte Funkeln vermissen lassen. Das Auge ist nicht nur ein Fenster in die Seele, das Auge ist auch die Landkarte unseres Körpers. Die Irisdiagnose oder Iridologie ist eine alternative Methode zur Diagnose verschiedener Krankheiten durch Betrachten des Auges. Sie Iris bietet einen unmittelbaren Einblick in das aktive Bindegewebe, in dem wesentliche Steuerungsvorgänge ablaufen, weshalb man in diesem Zusammenhang auch vom System der Grundregulation spricht. Akute und vor allem chronische Störungen können so vom erfahrenen Irisdiagnostiker anhand spezieller Zeichen erkannt werden. Jedes Organ ist nach der Lehre der Irisdiagnostik auf der Iris in einem bestimmten Bereich repräsentiert, da es Nervenverbindungen der anatomischen Körperstrukturen zu den Stellen auf der Iris gibt. Das rechte Auge stellt bei der Irisdiagnostik die rechte Körperhälfte, das linke Auge die linke Körperhälfte dar.
Die Iris wird bei der Irisdiagnostik unter einer Vergrößerung, also eine Lupe oder ein Mikroskop, betrachtet. Durch neue technische Optionen wie z.B. die Fotografie, konnte die Irisdiagnose heutzutage verfeinert werden.

Immer wieder stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage der Früherkennung von schweren Krankheiten. Im "genetischen Steckbrief" der Iris finden wir die Schwachstellen des Organismus. Unter Berücksichtigung der individuellen Risikofaktoren, die mit Hilfe der Augendiagnose erkannt werden, ist eine frühzeitige Therapie, auch im Sinn von Vermeidung schädlicher Einflüsse, und damit echte Prophylaxe möglich. Bei der Planung des Therapiekonzepts ist die Augendiagnose wiederum eine wertvolle Hilfe, weil sie organübergreifende Zusammenhänge des Krankheitsgeschehens zeigt, die so keine andere diagnostische Methode erbringt. Die Irisdiagnostik ist ein reines Diagnoseverfahren, also kein Therapieverfahren, dient aber zur Festlegung der Therapiemöglichkeiten, beispielsweise auch durch homöopathische, naturheilkundliche oder ganzheitliche Prozeduren. Die Irisdiagnostik sollte nicht als einziges Diagnosekriterium herangezogen werden, sondern im Gesamtzusammenhang mit anderen Verfahren betrachtet werden.