Wenn schulische oder berufliche Leistungen nachlassen, kann dies an einer Konzentrationsschwäche beziehungsweise Konzentrationsstörung liegen:

Hierbei ist die Konzentration unterschiedlich stark und lange beeinträchtigt. Sich zu konzentrieren bedeutet, sich geistig zu sammeln und sich willentlich mit seiner gesamten Aufmerksamkeit einer bestimmten Tätigkeit, einem Reiz, einer Person oder einer Sache zuzuwenden. Solange die Konzentration anhält, nimmt man andere Dinge nur am Rande wahr.

Konzentration bedeutet für Kinder ebenso wie für Erwachsene eine geistige Anstrengung und lässt mit der Zeit nach.

Kinder der Grundschule, beispielsweise, können sich gerade einmal eine viertel Stunde konzentrieren. Bei Erwachsenen lässt die Konzentration spätestens nach einer Stunde nach. Schwankungen können natürlich individuell auftreten. Erst wenn es ständig oder wiederholt nicht gelingt, sich gezielt auf eine Sache zu konzentrieren, liegt eine Konzentrationsstörung oder Konzentrationsschwäche vor: Menschen mit einer Konzentrationsschwäche sind dauerhaft nicht in der Lage, sich von anderen Reizen abzuschirmen, um sich einer bestimmten Sache anzunehmen. Als Konzentrationsstörung bezeichnet man hingegen eine vorübergehend geschwächte oder beeinträchtigte Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Störungen der Konzentration können in unterschiedlich starker Form auftreten. Ab wann es sich bei einer verringerten Fähigkeit zur Konzentration medizinisch um eine Konzentrationsschwäche oder Konzentrationsstörung handelt, ist jedoch nicht eindeutig definiert. Eine Konzentrationsstörung kann in jedem Lebensalter vorkommen, aber von einer Konzentrationsschwäche spricht man vor allem bei Kindern sehr schnell: Die betroffenen Kinder können sich nicht lange auf eine Sache konzentrieren oder zwischen wichtigen und unwichtigen Dingen unterscheiden; sie lassen sich leicht durch äußere Reize ablenken, aber auch ohne Störungen können ihre Gedanken schnell abschweifen.

Viele Konzentrationsstörungen können durch das Bogenschießen abgestellt werden, die Aufmerksamkeit gehört nicht nur Pfeil und Bogen, sondern auch dem eigenen Körper.

Wer Spaß hat

mitzumachen oder es mal zu probieren,

ist herzlich eingeladen.