Therapeutische Bogenschießen

 

Das therapeutische Bogenschießen dient der allgemeinen 

Stabilisierung, als Entspannungstechnikzur Ressourcenstärkung,

als Technik zur Entlastung und Bearbeitung emotionaler Prozesse 

sowie zur Stressbewältigung.

Bogenschießen bewirkt:

  • Stabilisierung und Kräftigung der Halsmuskulatur ausgehend vom Becken über die Wirbelsäule zur Schulter
  • Stabilisierung und Kräftigung des rückwärtigen Schulterbereichs
  • Vertiefung der Atmung durch aktiven Einsatz der Atemhilfsmuskulatur
  • Training der Augen durch die wechselnden Visiereinstellungen beim Auszug des Bogens und des räumlichen Sehens bei der Zielerfassung.
  •  Förderung der Konzentration durch zielgerichtete, gleichmäßige Handlungsabläufe
  • Stressabbau durch den gleichförmigen ruhigen Bewegungsablauf und der Vertiefung der Atmung

Durch die Faszination, die der Umgang mit Pfeil und Bogen ausübt, kann der Patient vergessen, dass es sich um eine Therapie handelt, und ist dadurch eher bereit, die erforderlichen Bewegungsabläufe  durchzuführen.

 

Anwendungsbereiche des therapeutischen Bogenschießens:

  • Präventive und therapeutische Anwendung im Bereich Burnout
  • Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit zu steigern
  • Lenkung von Aufmerksamkeitsprozessen; Körpersensibilität und Wahrnehmung zu stärken; Achtsamkeit auszuprägen
  • Anwendung bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, z. B. 
    - im Bereich ADS / ADHS; Kognitive und soziale Fähigkeiten zu fördern.
    - im Bereich Adipositas zur Heranführung an Bewegung
    - zur Stärkung von Selbstsicherheit und Verantwortungsbewusstsein
  • die eigene Wertschätzung und Beziehungsfähigkeit zu